Kick-Off für FoodSafeR

Nachhaltige Lebensmittelsicherheit im Fokus: FFoQSI präsentiert neues FoodSaFeR-Projekt

 

Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Ernährungssicherheit sind eng miteinander verknüpft . Unsichere Lebensmittel führen laut WHO zu einem Teufelskreis von Krankheiten und Unterernährung, der insbesondere Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, ältere Menschen sowie immungeschwächte und kranke Menschen betrifft. Das neu angelaufene FoodSafeR-Projekt soll nun maßgeblich dazu beitragen, das Lebensmittelsystem sicherer zu machen. 

 

Risikomanagement und Risikoinformation muss zukunftssicher werden

Tierseuchen, Zoonosen und extreme Wetterereignisse haben die grundlegende Anfälligkeit unserer globalen Lebensmittelsysteme ins Rampenlicht gerückt. In Europa verursachen lebensmittelbedingte Gefahren, darunter Bakterien, Parasiten, Toxine und Allergene jedes Jahr bereits rund 23 Millionen Krankheits- und 5.000 Todesfälle. Diese systemischen Herausforderungen dürften in den kommenden Jahren noch erheblich verschärft werden!


Hochdotiertes Multi-Akteur-Forschungsprojekt

Die Komplexität der Faktoren, die zu lebensmittelbedingten Gefahren führen, erfordert einen besseren Informationsaustausch im gesamten internationalen Lebensmittelsystem sowie den Einsatz neuartiger Techniken – einschließlich der Verarbeitung von großen Datenmengen – um ein evidenzbasiertes und zukunftssicheres, datengestütztes Management durch die involvierten Verkehrskreise zu erleichtern.

Diesen Herausforderungen widmet sich das mit sechs Millionen Euro dotierte FoodSafeR-Projekt unter Federführung von Prof. Martin Wagner und Prof. Rudolf Krska

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„Die Management- und Informationssysteme für die Lebensmittelsicherheit, die in den letzten Jahrzehnten in der europäischen Landwirtschaft und in den Lebensmittelunternehmen sowie in der nationalen und europäischen Verwaltung eingeführt wurden, müssen nun geschärft werden, um sie robuster gegenüber den Stressoren zu machen, die auf unsere globalen Lebensmittelsysteme einwirken. Diese Überlegungen führt zum Bedarf eines proaktiven Risikomanagements, das das Lebensmittelsystem der EU zukunftssicher gestalten kann“

Martin Wagner, wissenschaftlicher Leiter FFoQSI

 

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Das Multi-Akteur-Konsortium FoodSafeR bringt 18 Konsortialpartner aus Forschung, Lebensmittelindustrie, Technologie-KMUs, staatlichen Stellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in einem „gemeinsamen Ansatz“ zur Entwicklung zukunftssicherer Instrumente zusammen, deren Funktionalität und Inhalte auf modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und in einer Reihe von Fallstudien zu ausgewählten (neu auftretenden) Lebensmittelgefahren organisiert sind.

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Die Abbildung gibt einen Überblick darüber, wie FoodSafeR integrierte Ansätze zur Identifizierung, Bewertung und Bewältigung von Gefahren und Risiken im Bereich der Lebensmittelsicherheit vernetzt, um eine einzigartige Reihe von zukunftsorientierten Rahmenwerken, Werkzeugen, Methoden, Strategien, Modellen, Anleitungen und Schulungsmaterialien zu entwickeln. Das zu entwickelnde Informationstool (digital hub) soll eine zentrale Anlaufstelle für Risikomanager, Risikobewerter, Unternehmensleiter, Qualitätsmanager, Lebensmittelsicherheitsbehörden sowie relevante Stakeholder, die im europäischen Lebensmittelsystem tätig sind, werden, um einen proaktiven, evidenzgestützten Informationsaufbau und somit ein zielgerichtetes Risikomanagement zu fördern.

 

 

Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety and Innovation

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